In dieser Paartherapie-Fortbildung steht die Frage im Mittelpunkt, wie Liebe verstanden, erhalten und vertieft werden kann. Sie umfasst vier kompakte Seminare (akkreditiert) über Kommunikation, Humor und Achtsamkeit, hypnotischen Trance, die Psychodynamik der Paarbeziehung, Embodyment und Sexualtherapie.
Die Fortbildung richtet sich an Personen, die in beratenden oder therapeutischen Kontexten arbeiten.
In der Paartherapie-Fortbildung wird vermittelt, wie man Paare bei dem Weg aus den unvermeidbaren Krisen begleitet und wie sie ihre Liebe wieder wahrnehmen können. Das Curriculum verbindet ein systemisches Beziehungsmodell mit einem humanistisch-psychodynamischen Ansatz und nutzt ein erfahrungsorientiertes Vorgehen, das sich bei uns in jahrelanger Praxis bewährt hat. Kernelemente entstammen der provokativen Therapie, der Gestalt- und Körpertherapie sowie der Achtsamkeit und der Hypnose.
Der vorgestellte Ansatz bietet Lösungen für Konflikte zwischen von Liebespartner*innen, als auch in abgewandelter Form für Konflikte zwischen Eltern und Kindern, anderen sich nahestehenden Menschen und zwischen Mitarbeitenden in beruflichen Teams.
Jedes der Seminare kann einzeln gebucht werden.
Dirk Revenstorf, Prof. für klinische Psychologie, Uni Tübingen; appr. Psychotherapeut; spezialisiert auf Hypnotherapie und Paartherapie; Ausbildung in Gestalt- Hypno- und Körpertherapie sowie Verhaltenstherapie; ehemals Vorstand und Präsident der MH Erickson Ges.; Mitglied der Landes- und Bundes PK; Gründungsmitglied der Deutsch-Chinesischen Akadamie f. Psychotherapie. Lit.: 20 Bücher; 200 wissenschaftliche Artikel; Preise: Jean-Piaget-Award (Int. Ges. Hypnose), der Milton-Erickson-Ges., er American Association of Bodypsychotherapie. kontakt@meg-tuebingen.de |
Charlotte Dürr, Psychologische Psychotherapeutin (Tiefenpsychologisch fundiert), Hypnotherapie an der MEG Tübingen, Paartherapeutin und im Lehrteam der Europäischen Akademie für Paartherapie (EAPT). |
Dr. Florens Goldbeck, Promovierter Psychologe (Dipl.-Psych.) und Sportwissenschaftler (B.A.). Ausgebildet in Hypnotherapie (MEG), Paartherapie (EAPT) und Idiographischer System Modellierung (ISM). Aktuell in der Weiterbildung zum Hakomi Körperpsychotherapeuten. Internationale Forschung (USA, China). |
Seminarort: Die Seminare finden statt in Präsenz: MEG Tübingen, Gartenstr. 18
Seminarzeit: Freitag, 14:00-20:30 Uhr, Samstag, 09:00-17:00 Uhr
Teilnahmegebühr: Jedes der 2-tägigen Seminare (16 UE): 360 Euro (MEG-Mitglieder 320 €)
Die Seminare sind mit jeweils 20 Fortbildungspunkten bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg akkreditiert.
Information: drevenstor@aol.com
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Paartherapie I: Kommunikation und Humor in der Paartherapie
Prof. Dr. Dirk Revenstorf, Dipl. Psych. Charlotte Dürr, Dipl. Psych. Dr. Florens Goldbeck
27.-28. März 2026
Beziehungen im Allgemeinen aber besonders in der Liebe haben ihre Höhen und Tiefen. In Krisen steckt aber auch die Chance, die Beziehung zu revidieren und zu vertiefen. Unsere kompakte Paartherapie-Fortbildung bietet die Möglichkeit, Paare in der Bewältigung von Krisen und ihrem Entwicklungsprozess therapeutisch in einem ganzheitlich-systemischen Ansatz und erfahrungsorientierten Methoden auf humanistisch-psychodynamische Grundlagen zu begleiten.
In Paartherapie I geht es um die strukturierte Gestaltung des Konfliktgespräches um mit Achtsamkeits-Interventionen und humorvoller Provokation die Partner zu abwehrfreien Momenten zu führen, in denen sie sich gegenseitig liebevoll annehmen können.
Paartherapie II: Psychodynamik und Hypnose in der Paartherapie (als C-Seminar anrechenbar)
Prof. Dr. Dirk Revenstorf, Dipl. Psych. Charlotte Dürr, Dipl. Psych. Dr. Florens Goldbeck
22.-23. Mai 2026
In Paartherapie II geht es um den psychodynamischen Hintergrund der Paarkonflikte. Es wird gezeigt, wie man von der vordergründigen Abwehr als Beschützer der Ich-Struktur zu den dahinter liegenden, oft unbewussten Verletzlichkeiten und Ängsten kommt (Verlassen werden, Kontrollverlust, Vereinnahmung u.a.). Mit hypnotherapeutischen Techniken werden biografischen Erfahrungen untersucht, die die Beziehung belasten, um sie aufzulösen und dem Paar Wege aus der gegenseitigen Blockade zu verhelfen. Dabei geht es um die Revision des impliziten Beziehungsvertrags, damit sich die Beziehung weiter entwickelt.
Paartherapie III: Achtsame Wege aus dem Paarkonflikt
Dipl. Psych. Charlotte Dürr, Dipl. Psych. Dr. Florens Goldbeck
03.-04. Juli 2026
Im Mittelpunkt von Paartherapie III stehen achtsamkeits-basierte Werkzeuge, um Paare im Ausstieg aus ihrer automatischen Konfliktdynamik zu unterstützen: Innerer Abstand und achtsame Selbstaussagen, Markierung von Ein- und Ausstiegspunkten in Konfliktmustern, Fürsorgliche Sätze und Selbstdialog, sowie Strategien zur selbstwirksamen Versorgung verletzter Anteile werden erfahrungsorientiert vermittelt, aber auch in Ihrer Instruktion demonstriert, um sichtbar zu machen, wie diese für Paare auch außerhalb des Therapiekontextes nutzbar werden.
Daneben vermittelt dieses Seminar wesentliche Aspekte einer achtsamkeitsbasierten therapeutischen Grundhaltung von Neugier, Langsamkeit und liebevoller Akzeptanz in ihren Auswirkungen auf die therapeutische Atmosphäre und damit als implizite Lernerfahrung für ein Paar
Paartherapie IV: Körpertherapie und Sexualtherapie mit Paaren
Prof. Dr. Dirk Revenstorf, Dipl. Psych. Charlotte Dürr, Dipl. Psych. Dr. Florens Goldbeck
23.-24. Oktober 2026
Sexualität ist ein wichtiges Elemet der Paarbeziehung und der Lebensqualität überhaupt. Sexualität ist in vieler Hinsicht salutogen und zugleich kommen in der Sexualität Probleme der Beziehung und des Selbstwertes zum Ausdruck, die das unbefangene Erleben von Erotik und Begehren komplizieren. Paarbeziehungen sind tatsächlich vielen Belastungen und Herausforderungen ausgesetzt und im eng getakteten Familien- und Berufsleben gehen Intimität und Leidenschaft oft verloren. Darunter leidet oft auch die Sexualität.
In Paartherapie III geht es um die Vielfalt und Lebendigkeit von Sexualität und Erotik und die Auflösung der darin verborgenen Probleme. Außerdem werden die Möglichkeiten eingeübt, durch die körperliche Darstellung vom Erleben der Beziehung und der darin auftauchenden Konflikte (Embodyment) unbewusste Seiten der Beziehungserfahrung zugänglich zu machen und zu bearbeiten.
